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Honorare

Gute Arbeit kostet Geld

Die Transparenz unserer Gebühren ist uns ein Anliegen.

Die gesetzlich vorgesehene Abrechung der Rechtsanwaltshonorare in Deutschland ist im bundeseinheitlichen Rechtsanwaltsvergütungsgesetztes (RVG) geregelt. Die danach zu berechnenden Gebühren richten sich hauptsächlich nach der Höhe des Gegenstandswertes, das heißt nach dem wirtschaftlichen Interesses des Mandanten (zum Beispiel der Forderungshöhe)  sowie nach den so genannten Rahmengebühren, die im Vergütungsverzeichnis als Anlage zum RVG aufgelistet sind. Es werden die Gebühren für die verschiedenen möglichen anwaltlichen Tätigkeiten wie Beratung, vorgerichtliche Vertretung, Einreichen der Klage, Verhandlungstermin, ggbfls. Vergleich und anderes berechnet. Bei sehr einfachen Fällen mit hohen Streitwerten oder umgekehrt bei wirtschaftlich zwar unbedeutenden, aber dennoch rechtlich anspruchsvollen und zeitintensiven Streitigkeiten ist das RVG als Preisgrundlage der anwaltlichen Leistungen unbefriedigend. Nach Auffassung des Gesetzgebers soll dies durch die regelmäßige Mischung von Mandaten mit unterschiedlichen Streitwerten ausgeglichen werden. Es bedeutet indessen letztlich eine Subventionierung der komplizierten und anspruchsvollen Mandate durch die einfachen Fälle mit vergleichsweise hohen Streitwerten.

Es können hiervon abweichend oder auch zusätzlich Vereinbarungen über die Vergütung getroffen werden, die allerdings die gesetzlichen Gebühren nicht unterschreiten dürfen.

Stundenhonorare
Wir vereinbaren für unsere anwaltlichen Dienstleistungen häufig konkret projektbezogene Honorare, meist nach Stunden berechnet oder legen eine angemessene Pauschalierung zu Grunde. Dabei kalkulieren wir für unsere anwaltlichen Dienstleistungen in der Regel einen Stundensatz von 200 Euro bis 300 Euro, je nach Bedeutung, wirtschaftlichem Wert (und Haftungsrisiko) des Mandates sowie unter Beachtung des voraussichtlichen Zeitaufwandes und der juristischen Schwierigkeit. Eine regelmäßige zeitnahe Abrechnung gewährleistet dabei die Transparenz und Prüfbarkeit der entstehenden Kosten. Wir sind gesetzlich gehalten darauf hinzuweisen, dass in gerichtlichen Verfahren Vergütungsvereinbarungen nicht getroffen werden dürfen, die zu einer Unterschreitung der gesetzlichen Gebühren führen würde (§ 49b BRAO).

Pauschale Vergütungsvereinbarung – Beratungsverträge
Vor allem für langfristige Mandatsbeziehungen mit regelmäßigem und kurzfristigem Beratungsbedarf empfiehlt sich der Abschluss eines Beratungsvertrages mit der Vereinbarung einer monatlichen Grundpauschale, die je nach Bedarf ein Basishonorar von mindestens 400 EUR vorsieht.

Die Honorare bei Vergütungsvereinbarungen rechnen wir monatlich ab, sodass für den Mandanten die Transparenz und Kostenkontrolle ebenfalls sicher gestellt ist.

Zu den individuell vereinbarten Honoraren werden die gesetzliche Umsatzsteuer sowie ggbfls. Auslagen hinzugerechnet.

Da auch für Sie eine genaue Kalkulation unverzichtbar ist, fragen Sie uns einfach im konkreten Fall.